CNN zeigt Dokumentation über den China-Tibet-Konflikt
Kategorie: TV-Tipps - Tim | | 1.August 2008
CNN-Chef Korrespondentin Christiane Amanpour berichtet, nach der mehrfach ausgezeichneten Dokumentation ‘God’s Warriors’, erneut über den Zusammenhang zwischen Politik und Glauben. In der CNN-Dokumentation ‘Buddha’s Warriors’, geht Amanpour unter anderem den China-Tibet-Konflikt auf den Grund und beleuchtet eine neue Generation von Buddhisten, die politisch aktiv sind.
In der Dokumentation untersucht Amanpour die Wurzeln des Konflikts zwischen der chinesischen Regierung und den ethnischen Tibetanern, die versuchten sich gegen die kommunistisch - chinesische Regierung aufzulehnen. Dieses scheiterte jedoch, worauf der Dalai Lama vor fast 50 Jahren aus dem besetzten Tibet floh. Während Maos Kulturrevolution (1966-1976) blieben nach Aussagen der Tibetaner von 6000 buddhistischen Klöster nur 16 verschont. Die Klöster, die wieder aufgebaut wurden, stehen nun unter genauer Beobachtung der Regierung Chinas.
“Ob bewusst oder unbewusst, eine Art des kulturellen Genozids findet statt. In der jetzigen Situation ist die tibetische Nation vom Aussterben bedroht“, so der Dalai Lama.
Mehrere Interview-Anfragen von CNN verweigerte die chinesische Regierung, dennoch beinhaltet die Dokumentation Stimmen derjenigen Chinesen, die der Meinung sind, dass Tibet ein rechtmäßiger Teil Chinas ist. So erläutert ein chinesischer Experte, warum es den Tibetanern unter einer chinesischen Regierung besser gehen würde.
‘Buddha’s Warriors’ zu sehen am Samstag, den 2. August um 8:00, 16:00 und 21:00 Uhr und Sonntag den 3. August um 8:00 Uhr und 21:00 Uhr auf CNN International.
Christiane Amanpour im Gespräch
mit dem Dalai Lama
Quelle/Foto: CNN
Tags: CNN, Dokumentation, TV-Tipps
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