78. Oscar-Verleihung mit einigen Überraschungen
Kategorie: TV-News - Jörn | | 6.März 2006
Die 78. Verleihung der Oscars in Hollywood hat für einige Überraschungen gesorgt. Als bester Film wurde ser sozialkritische Streifen “LA Crash” ausgezeichnet. Der Preis wurde im Kodak-Theater von Hollywood vergeben. Die Produktion von “LA Crash” hat nur sechs Millionen Dollar gekostet und beschäftigt sich mit Spannungen zwischen ethnischen Gruppen in Los Angeles. Bei den Kritikern war dagegen “Brokeback Mountain” erheblich höher gehandelt worden. Obwohl Regisseur Ang Lee aus Taiwan ausgezeichnet wurde, waren die Produzenten sicher enttäuscht, da bei acht Nominierungen nur drei Oscars gewonnen wurden.

Völlig leer ging bei sechs Nominierungen auch Steven Spielbergs Drama “München” aus. George Clonney wurde bester Nebendarsteller.
Bester Schauspieler wurde Philip Seymore Hoffman für seine Darstellung des exzentrischen Schriftstellers Truman Capote im gleichnamigen Film. Als beste Schauspielerin wurde Reese Witherspoon für ihre Rolle im Film “Walk the Line” geehrt.
Die deutschen Hoffnungen auf einen Oscar haben sich nicht erfüllt. Das deutsche Drama “Sophie Scholl – Die letzten Tage” ist leer ausgegangen. Die Auszeichnung für den besten fremdsprachigen Film ging an die südafrkanische Produktion “Tsotsi”.
Die Oscar-Gewinner 2006 auf einem Blick:
Bester Film
“LA Crash” US-Film, produziert von Paul Haggis und Cathy Schulman.
Beste Regie
Ang Lee für “Brokeback Mountain”
Bester Schauspieler
Philip Seymour Hoffman in “Capote”
Beste Schauspielerin
Reese Witherspoon in “Walh the Line”
Bester Nebendarsteller
George Clooney in “Syriana”
Beste Nebendarstellerin
Rachel Weisz in “Der ewige Gärtner”
Bestes Drehbuch nach Vorlage
“Brokeback Mountain”
Larry McMurtry und Diana Ossana
Bestes Originaldrehbuch
“Crash”
Paul Haggis und Bobby Moresco
Kamera
“Memoirs of a Geisha”
Dion Beebe
Bester animierter Film
“Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen”
Nick Park und Steve Box
Bester animierter Kurzfilm
“The Moon and the Son”
John Canemaker und Peggy Stern
Beste Kostüme
“Memoirs of a Geisha”
Colleen Atwood
Bester Kurzfilm
“Six Shooter”
Martin McDonagh
Dokumentarfilm
“Die Reise der Pinguine”
Luc Jacquet und Yves Darondeau
Dokumentar-Kurzfilm
“A Note of Triumph: The Golden Age of Norman Corwin”
Corinne Marrinan und Eric Simonson
Make Up
“The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe”
Howard Berger und Tami Lane
Ehren Oscar
Robert Altman (Regisseur)
Beste Filmmusik
“Brokeback Mountain”
Gustavo Santaolalla
Bester Film-Song
“It’s Hard Out Here for a Pimp”
Jordan Houston und Cedric Coleman
aus dem Film “Hustle & Flow”
Bester Tonschnitt
“King Kong”
Mike Hopkins und Ethan Van der Ryn
Bester ausländischer Film
“Tsotsi”
Spezialeffekte
“King Kong”
Joe Letteri/Brian Van’t Hul/Christian
Rivers/Richard Taylor
Beste Tonmischung
“King Kong”
Christopher Boyes/Michael Semanick/
Michael Hedges/Hammond Peek
Ausstattung
“Memoirs of a Geisha”
John Myhre und Gretchen Rau
Bester Filmschnitt
“Crash” Hughes Winborne
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6.März 2006 at 15:52
[...] Eigentlich, so könnte man annehmen ist Paris Hilton fast nichts peinlich, aber diese “Auszeichnung” dürfte sie schwer getroffen haben. Paris hat die Goldene Himbeere gewonnen, die legendäre Trophäe für die schlechteste schauspielerische Leistung des Jahres. Sozusagen den Anti-Oscar. Die Verleihung, die immer einen Tag vor der Oscar-Verleihung stattfindet, war wie jedes Jahr weder glamourös noch feierlich, dafür aber sehr amüsant. John Wilson ist der Erfinder der “begehrten” Plastiktrophäe und verkündete bereits zum 26. Male die “Gewinner” des Showgeschäfts. Wer die Auszeichnung bekommt, entscheidet eine Jury per Briefwahl. Die Jury besteht aus 750 Mitgliedern in der ganzen Welt. Paris Hilton bekam die Himbeere für ihre Nebenrolle in dem Horrorfilm House of wax. Für Tom Cruise und Katie Holmes wurde sogar eine neue Kategorie geschaffen. Sie gewannen die Himbeere als “Lästigstes Ziel der Klatschpresse”. Auch Tom`s Ex, Nicole Kidman ging nicht leer aus. Sie gewann zusammen mit Filmpartner Will Ferrell in der Kategorie “Schlechtestes Leinwandpaar” in dem Film Verliebt in eine Hexe. Der schlechteste Film war 2005 laut der Jury Dirty Love mit Playmate Jenny McCarthy. Dieser Film erhielt insgesamt noch drei weitere Himbeeren. « Arena sichert sich die Dienste von Plazamedia GIGA wird am 31.03.2006 eingestellt78. Oscar-Verleihung mit einigen ÜberraschungenKabel Deutschland mit 400000 Digital-KundenCora Schumacher will 9Live verklagenZDF widerspricht Aussage von Susanne Osthoff [...]