Juliane Ziegler sorgt bei Call-In “Nightloft” für Skandal
Kategorie: TV-News - Jörn | | 30.Januar 2008
In der Nacht zum Mittwoch hatte die Call-In-Moderatorin Juliane Ziegler in der Sendung “Nightloft” auf ProSieben mit einer Redewendung aus der nationalsozialistischen Zeit für einen handfesten Skandal gesorgt.
Co-Moderatorin Tina Kaiser forderte einen durchgestellten Anrufer auf, ein klein wenig euphorischer zu klingen, ansonsten würden sie einschlafen bevor sie die Geldpakete ausgepackt haben. Der Anrufer gab an, gleich zur Arbeit zu müssen und dies war offensichtlich das Stichwort für Juliane Ziegler. Sie reagierte mit den Worten: “Ja aber komm, da musst Du ein bisschen enthusiastisch und arbeiten… Arbeit macht frei“, um gleich darauf einen Lachflush zu bekommen.
Daraufhin übernahm Tina Kaiser für 15 Minuten die Sendung. Ziegler kehrte zurück in die Sendung und entschuldigte sich mit folgenden Worten: “Liebe Zuschauer, ich möchte die Zeit jetzt einfach nutzen, um etwas loszuwerden. Ich habe vorhin etwas fallen lassen, was so überhaupt nicht gedacht war. Ich möchte mich ausdrücklich dafür entschuldigen. Das ist ‘ne Live-Moderation. Das hat sich wirklich blöderweise da eingeschlichen. Ich möchte davon Abstand nehmen - wirklich: Abstand nehmen - und ich möchte mich von allem einfach distanzieren, was damit in Verbindung steht, und mich nochmal ausdrücklich dafür entschuldigen. Das sind diese Live-Momente, wo irgendetwas einfach rausflutscht, was man irgendwo mal aufgeschnappt hat.”
Tags: Call-In-TV, Nazi-Skandal, ProSieben
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30.Januar 2008 at 12:11 pm
Wo ist da ein Skandal?
OK, die Moderatorin hat einen Moment nicht aufgepasst und ihr ist was rausgerutscht, aber das kann passieren. Sollte nicht, aber passiert eben mal.
Sie hat sich auch entschuldigt und damit sollte die Sache gegessen sein.
30.Januar 2008 at 12:44 pm
@ Sandra Gerlach: Der Skandal ist die seltene Dämlichkeit der Moderatorin, einen solchen Spruch loszulassen und darüber auch noch zu lachen. Was muß man denn Ihrer Meinung im TV sagen, um einen Skandal zu verursachen? Zudem es nicht die erste schwere Entgleisung von 9live Leuten ist, siehe Max Schradin…
30.Januar 2008 at 6:37 pm
Hallo Juliane Ziegler,
habe gerade bei T-online gelesen weshalb man in Deutschland gekündigt wird.
Ich bin 56 J.NICHT Braun und finde diese Rattenfänger ekelhaft!!
Aber so langsam geht mir der Hut hoch wenn ich sehe, dass man permanent alle Wörter und Sätze die jemals im “3. Reich” gesagt und geschrieben wurden am besten aus dem !deutschen! Wörterbuch streicht.
Wer stellt denn die Regeln auf? Ich glaube das selbst die meisten Juden darüber stehen-wenn auch nicht alle.
Liebe Grüße aus MH
31.Januar 2008 at 12:09 am
Sorry, aber ich finde auch, dass die Reaktion mit dem Rauswurf völlig übertrieben war. Die Moderatoren bei solchen Call-In Sendungen müssen einfach drauf los quatschen. Da in der Sendung eben gerade vom “Arbeit gehen müssen” die Rede war ist es einfach rausgerutscht. Gerade an der Reaktion mit dem Lachen ist doch klar zu erkennen, dass es der Moderatorin furchtbar peinlich war. In meinen Augen hat sie sich nichts dabei gedacht und hätte mit der Endschuldiung erledigt sein sollen. Max Schradin ist da ein ganz anderes Kapitel. Der meinte das mit purem Ernst und hat sich ansonsten schon einige “Ausrutscher” erlaubt.
31.Januar 2008 at 12:24 am
So ein Nazi-Vergleich ist im Deutschen Fernsehen der Super-Gau. Völlig richtig, daß sie ihren Job verloren hat, so etwas sagt man einfach nicht.
31.Januar 2008 at 2:35 pm
Dieses ständig-penibel-darauf-achten-müssen, welches Wort man sagt und sofort gefeuert wird, wenn man irgendwann mal was sagt, was vor 70 Jahren irgend ein Nazi-Depp mal in einem vollkommen anderen Zusammenhang gesagt hat, ist ja paranoid! Natürlich ist es gut und richtig, wenn man sich anschließend dafür entschuldigt, aber damit muss es auch erledigt sein. Diese Hexenjagd auf Menschen, denen mal ein unbedachtes Wort rausrutscht, trägt ja bei uns schon totalitäre Züge und sind Kennzeichen eines faschistischen Systems. Wahrscheinlich waren nicht einmal die Nazis selbst so schlimm, dass sie jemandem, dem mal ein zweideutiges Wort rausgerutscht ist, diffamieren und die Zukunft nehmen.
31.Januar 2008 at 9:11 pm
Mir fällt es schon schwer, solche Leute “Moderatoren” zu nennen. Diese Frau hat ja nun nicht etwa nur Autobahn oder Blitzkrieg gesagt. Sie hat einen Spruch ins Lächerliche gezogen, der über Lagertoren stand, durch die Zehntausende Menschen auf die Schlachtbank gefahren wurden. Aber diese Entgleisung ist in meinen Augen bezeichnend für das Niveau dieser Sendungen. Die “Moderatoren” labern soviel Müll, dass sie am Ende selbst nicht wissen, was sie da abgesondert haben. Und ich gebe dem Schreiber von Eintrag 2 recht. Allein die Dummheit ist schon ein Kündigungsgrund.
18.Februar 2008 at 11:11 am
ICH MEINE JULIANE HAT DAS NICHT MIT ABSICHT GEMACHT ICH KENNE JULIANE ZIEGLER LANG GENUG UND SIE HAT UND WIRD DAMIT NIX ZU TUN HABEN….ES IST IHR NUR AUSGERUTSCH UND DAS DIE MEISTEN SO HART ÜBER JULIANE URTEILEN UND DIE ÜBERHAUPT NICHT KENNEN:::DAS FINDE ICH NICHT OK:::ICH MEINE MEINUNGEN KÖNNT IHR GERNE SAGEN ABER ICH MEIN DANN SOLLTET IHR EUCH DAS VIDEO AN GUCKEN UND DANN SEHT IHR DAS SIE ES NICHT ERNST MEINTE UND ICH FIND DAS AUCH SCHEISSE VON 9live und pro7 JULIANE FÜR SO WAS ZUKÜNDIGEN:::SIE AHT SICH ENDSCHULGIGT UND DAMIT MÜSSTE DAS THEMA ERLEDIGT SEIN:::JULIANE HAB DICH MEGA DOLL LIEB DEINE NADJA
4.März 2008 at 9:17 am
Hallo
Finde Nadja hat recht was sie geschrieben hat
Auch wenn Juliane diesen Spruch gesagt hat, finde ich es auch zu hart sie rauszuwerfen. Andere Moderatoren bekommen einfach nur eine Abmahnung und können weiter arbeiten und Juliane wird einfach gekündigt das ist nicht fair. Wenn man die Sendung gesehen hat dann merkte man ihr an das es ihr wirklich leid getan hat und ich glaube es ihr. Jule hat noch eine Chance verdient.
Jule Halte zu dir liebe grüsse Steffi