Bundeskartellamt ermittelt gegen TV-Sender und Astra
Kategorie: TV-News - Jörn | | 20.Februar 2006
Wie ich soeben auf Golem zu lesen bekam, ermittelt das Bundeskartellamt gegen ProSieben, Sat.1, und RTL sowie gegen den Satellitenbetreiber Astra.
Der Grund der Ermittlungen sei die verschlüsselte Verbreitung von digitalem Satellitenfernsehen, welches eine Tochterfirma von Astra und die TV-Sender planen. Dies wiederum könnte dazu führen, dass die Sender für die bisher frei empfangbaren Programme, eine Gebühr von den Zuschauern verlangen könnten. Im deutschen Kabel werden die Sender bei digitaler Ausstrahlung bereits verschlüsselt und können gegen eine einmalige Freischaltgebühr, frei empfangen werden.
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22.Februar 2006 at 22:51
[...] Wie ich soeben auf dwdl.de gelesen habe, schließt die ProSiebenSat.1 Media AG nicht mehr aus in Zukunft eine monatliche Gebühr für den Satellitenempfang zu erheben. Vor drei Monaten dementierte der ProSiebenSat.1 Chef Guillaume de Posch das noch aus nun die Kehrtwende. Somit wurde erstmals offiziell das bestätigt, was seit Montane schon gerüchteweise durch kursiert. Die FAZ zitiert in ihrer Mittwochsausgabe eine Aussagen von de Posch, wonach die Entscheidung über eine Gebühr für den digitalen Satellitenempfang im laufe des Jahres getroffen werden soll. Im Gespräch sind womöglich 3€ im Monat, wobei aber noch andere Kosten hinzu kommen würden. Da derzeit viele Receiver nicht in der Lage sind verschlüsselte Programme zu empfangen, wäre eine Neuanschaffung, bei einer Verschlüsselung notwenig. Die Pläne haben schon das Bundeskartellamt zum handeln gezwungen. Wie von Jörn schon berichtet, ermittelt es gegen ProSiebenSat.1, RTL und dem den Satellitenbetreiber Astra. « Gestern gesehen: Olympia al dente (ARD) TV-Highlight vom WochenendeDie Luftbrücke stiehlt Jauch die ShowDas Erste übertrug zum ersten Mal den “Super Bowl”“Schillerstrasse” bekommt das SchillereckHeute 21:15 die erste Motto Show [...]