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  • Gestern gesehen: Maria an Callas

    Kategorie: TV-Kritisch - Tim | | 27.Dezember 2007

    Über die moderne Kommunikationsform per E-Mail ist schon so manche Liebe gestiftet worden. Filmemachern ist dies nicht entgangen und so sorgten schon 1998 Meg Ryan und Tom Hanks im US-Klassiker “E-Mail für dich” für feuchte Taschentücher. Nun aber kam die deutsche Drehbuchautorin und Regiesseurin Petra K. Wagner und versuchte mit ihrem Film “Maria an Callas” auf dieses Boot mit auf zu springen. Naja, wenn gleich ein wenig umständlicher! Jost (Götz George=Nuschelkönig) schlüpfte in die Rolle seiner verstorbenen Frau und setzte deren Mail-Kontakt mit Anni (Claudia Michelsen) fort. Über Umwege verlieben die beiden sich ineinander. Als dann der Schwindel von Jost aufflog, suchte die ach so gekränkte Anni vorübergehend das Weite. Die Betonung liegt auf vorübergehend, denn am Ende hatten sie sich wieder alle lieb. Das Finale war überaus kitschig und wahrhaftig eine Zumutung. Man war froh, dass gleich der Abspann folgte. Komisch und besonders ärgerlich war die versteckte Werbung. Den Internetprovider, über den Jost seine Mails schickte, hätte man durchaus auch anders benennen können. Und von dem “Apfel”, der von Josts Laptop grüßte, wollen wir hier mal nichts erwähnen.

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