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  • Am Wochenende gesehen: Musikantenstadl

    Kategorie: TV-Kritisch, TV-News - Tim | | 19.November 2007

    Selbstredend: Irgendwie musste die ARD gegen die Fußballübertragungen an stinken und setzte am Sonnabend auf eine großvolumige Sendung namens Musikantenstadl. Andy Borg und seine meist aus dem alpenländlichen Gebieten stammenden Gäste reichte die Zeit aber nicht aus, um passend an die Tagesthemen um 22.30 Uhr abzugeben. Es war eine echte Geduldsprobe und man musste bis um kurz vor 23.30 Uhr warten, bis das die Sendung ein Ende hatte. Der Sendung fehlte es zunehmend an einer Dramaturgie, aber vielleicht braucht man das, bei dieser Aneinanderreihungen von feschen Madl und pfundigen Musikbuben, die meist mit flachsinnigen bis hin zu sinnfreien Liedtexten daher kamen, gar nicht. Ab und zu wurde auch einmal die Grenze zum Schlager gestreift, ansonsten ging es überwiegend deftig alpenländisch zu. Leider hat es der gute Herr Andy Borg noch nicht wirklich verinnerlicht, dass Moderation keine Dampfplauderei ist. Sonst hätte er es nämlich geschafft, die Stadl-Türe pünktlich zu schließen.

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