Verbraucherschützer reichen Sammelklage gegen Premiere ein
Kategorie: TV-News - Jörn | | 25.November 2006
Nach eigenen Angaben hat die Verbraucherzentrale Hamburg Sammelklage gegen den Pay-TV-Sender Premiere beim Amtsgericht München eingereicht.
Wegen ageblich nicht zurück geschickter Smartcards mussten mehr als 50 Abonnenten Schadenersatz an den Sender in Höhe von 35 Euro zahlen. Mit der Klage will man nun diese Zahlungen zurückfordern. Man hegt den Verdacht, dass Premiere in einigen Fällen wahrheitswidrig behauptet, die Smartcard nicht erhalten zu haben. Kündigt ein Abonnement den Vertrag mit Premiere, muss die Smartcard an den Sender zurück geschickt werden, kommt diese nicht an, wird der Schadneersatz fällig.
Die Verbraucherschützer riefen ehemalige Kunden per Internet auf, ihre Erfahrungen bezüglich einer Abo-Kündigung zu schildern. Innerhalb weniger wochen trudelten mehr als 250 Mails ein, von denen 150 an Eides Statt versicherten, die Karte ordnungsgemäß verschickt zu haben. Dennoch flatterten den Kunden Schadenersatzforderungen ins Haus. Diese 150 Erklärungen will die Verbraucherzentrale vor Gericht vorlegen und sich auf das Zeignis der Post berufen, die einen solchen Briefschwund bei einem Empfänger absolut ausschließt.
Premiere weist die Vorwürfe zurück: Könne der Kunde glaubhaft versichern, die Karte verschickt zu haben, “zeigen wir uns in jedem Stadium des Mahnverfahrens ihm gegenüber kulant”, so ein Sprecher.
Quelle: Sat und Kabel
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26.November 2006 at 1:20 am
Genau das ist mir vor5Jahren schon passiert. Ich hatte die Karte per Einschreiben zurückgesand. Erst nach der einschaltung eines Anwaltes lenkte Premiere ein.